Bob Watts wird neuer CEO von PP

    • Denke, das hat mehrere Vorteile.

      1) Matt Wilson muss nicht mehr alleine die Business Entscheidungen treffen, sondern kann sich aufs Kreative konzentrieren.
      2) Europa wird wieder bissl besser dastehen und in den Vordergrund gerückt.
      3) Denke damit sind die "PP wird verkauft" Gerüchte erst mal hinfällig.

      Erhoffe mir davon Gutes, vor allem vielleicht erst Mal Stabilität.
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    • Rufus wrote:

      3) Denke damit sind die "PP wird verkauft" Gerüchte erst mal hinfällig.
      Gerüchteweise habe ich mitbekommen, das er wohl am Verkauf von WoTC an Hasbro beteiligt war, insofern mag das nicht unbedingt stimmen.

      Mir ist aber auch nicht ganz klar, was so schlimm an einem Verkauf wäre, z.B.: MTG scheint es nicht geschadet zu haben.
      Gerade PP würde aus meiner Sicht gut tun, wenn da jemand das Heft in der Hand hat der etwas von internationelem Vertreib und Logistik versteht.
      Auf der anderen Seite ist mir nicht ganz klar, warum z.B. Hasbro sich überhaupt für PP interessieren sollte.
      Die Bedienen ja eher den Massenmarkt und PP hat imho auch keine Erfahrung die Hasbro bräuchte.

      Insgesamt klingt das an sich ganz gut, einfach abwarten und Tee trinken.
      mfg. Autarch L.

      knowledge is power

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    • Ich sag mal den (notwendigen) Schritt voraus, dass in gut einem Jahr (oder bisschen mehr) von ihm die überfällige Entscheidung Realität wird, dass Figuren aus der Range rausfallen. Also aus Stryker 1-3 wird entweder kein Stryker mehr oder Stryker4, der Rest weg usw.
      Hintergrund: Umzug des Settings nach Zu.

      Grund:
      Wenn er WotC etc. gemanaged hat und weiß, wie eine Turnierszene gepflegt wird, dann wird er auch wissen, dass es neben den Hardcore-Zockern immer Frischblut und Casuals braucht und es dafür eine Entschlackung braucht. Magic spielt auch nur mit, weil es (bis auf seltene Formate) nicht alle Karten aus allen Sets zugelassen gibt. Andernfalls stiege niemand in dieses Spiel ein!

      Ferner braucht es einen Aufhänger, (alte) Figuren neu zu designen. Eine logische Möglichkeit dafür wäre, die IKs (als Folge des Kriegsverlaufs mit den Infernals) zu verlassen und andernorts eine "neue" Zivilisation zu gründen. Dann könnte man (neue klimatische Bedingungen usw.) alte Stiefel im neuen Look verkaufen und hätte sich somit Absatzmöglichkeiten geschaffen, ohne das System zu blähen.

      Solange GB eine Hängepartie um den Brexit wird, wird sich an Europa-Versorgung nicht viel ändern. Produktionsstättenverlagerung usw. ist weder simpel noch schnell erledigt. Burst war zudem kein Gewinn... Also genug interne Felder zu beackern.

      The post was edited 1 time, last by Prometheus ().

    • Ich finde deine Spekulation interessant. Worauf stützt du diese? Einführung der Infernals?
      "Siege machen stolz - Niederlagen machen stark"

      "Der einzige Grund, warum ich Purification hasse ist, dass meine Fraktion keinen Caster hat der purifyen kann." - Jetelu
    • Keine Stütze außer Indizien und m.M.n. logische Verknüpfungen.

      a) Etliche Leute kündigen bei PP - es fällt der Verweis auf schlechte Bezahlung usw. Dann stellen sie Bob ein, der sicher nicht für ein Butterbrot den Job macht. Muss also eine ernste Entscheidung mit deutlichem Budget sein.

      b) Das Regelsystem wird zunehmend ausgefeilt und feingeschliffen, es fehlt aber an Nachwuchs und Schwund kann nicht kompensiert werden. Starke Regeln zu haben ist für ein Turniersystem A&O, allein reicht das aber nicht. Also braucht es Entscheidungen das System einsteigerfreundlich(er) zu machen. Tierlisten, Kampagnen etc. helfen bisschen, was aber wirklich hilft, ist die Information für einen Einsteiger a) zu bündeln (siehe z.B. GW-Kodizes), b) auf überschaubare Grundauswahlen zu beschränken (siehe auch WotC). Als ehemaliger Manager für Magic wäre es seltsam, dass er bei der Idee bliebe, jede Faction habe 100+ Auswahlen.

      c) Infernals waren laaange quasi ausgeschlossen, jetzt kommen sie doch und ihr Erscheinen muss fast zwingend gravierende Folgen für die IKs haben. Es erscheint unlogisch, dass sie in den Rang einer Gruppe unter vielen anderen sinken würden. Sie müssen also die halbe Welt vernichten. Das schafft ebenso "zwingend" eine langfristige Konsequenz für den Fluff und damit die Brücke zu einem "alten Spiel in neuem Gewand".

      Ich mein damit nicht unbedingt die "Endtimes" o.ä. - ich mein damit eher sowas, wie es Flames of War schon seit Jahren macht: Es gibt verschiedene Phasen des Krieges. Phase I (Iron Kingdoms) ist dann halt abgeschlossen, wird aber nicht länger in den Fokus genommen und wir kümmern uns um eine andere Periode (dort ab Sommer mal wieder Late War).
    • Davon abgesehen, dass du die Theorie schon vor circa 6-7 Jahren einmal postuliert hast, glaube ich nach wie vor nicht, dass das eintreten wird.

      Prometheus wrote:

      a) Etliche Leute kündigen bei PP - es fällt der Verweis auf schlechte Bezahlung usw. Dann stellen sie Bob ein, der sicher nicht für ein Butterbrot den Job macht. Muss also eine ernste Entscheidung mit deutlichem Budget sein.
      Wahnsinnig spekulativ. Von "Gefallen" bis zu "Bock auf Veränderung" kann da alles dabei sein.

      Prometheus wrote:

      Also braucht es Entscheidungen das System einsteigerfreundlich(er) zu machen.
      Nachdem PP mit Riot Quest weitere Inkarnationen von Charakteren (Boomwholer2, Eiryss4) angekündigt hat (die in Warmachine verwendbar werden), werden sie doch sicherlich nicht darauf aus sein andere dafür zu streichen?
      Radikale Veränderungen haben schon manch ein System umgehauen (Age of Sigmar, Confrontation).
      Ich glaube viel eher, dass PP uns alte Männer mal ihr Ding machen lässt und stattdessen schaut, dass sie anderweitig Land gewinnen.
      Monstercalypse, Riot Quest, der komische Skirmisher ...
      Warum sollten sie so viel Energie investieren, wenn das Interesse an Spielen mit 40+ Puppen aktuell ohnehin sehr gering ist?

      Gefragt sind:
      Brettspiele (Kickstarter, die GW Brettspiele, das Infinity Riot Quest)
      Karten (geht immer)
      und
      Skirmisher (Warhammer Underworlds, Kill Zone, Guildball, X-Wing, Judgement)

      Die Zeiten von Leuten die mit fünf Werkzeugkoffern im Auto durch die Gegend tingeln neigen sich halt etwas dem Ende zu.
      Klar, es gibt 40k, AoS und 9th Age. Außerdem noch Mantic Spiele etc.
      Aber die heißen neuen Sachen sind doch: kurzweilig, schnell zu lernen, nach Feierabend zu spielen

      Meine Vermutung (wetter gerne um zwei Bier Martin <3 ):
      Die bringen jedes Jahr ein Steamroller raus, Mini Faction hier, Dingsbums da.
      Und dazu:
      Brettspiele, Kleinkram, kleinere Turnierformate (gestern wurde doch ein 25 Punkte Event vorgestellt).
      Fiona the swag
    • Gambit wrote:

      Ich fänd es auch nicht gut,aber hey so wie die Turnier Orga es haben will, so wird gespielt.
      Der Punkt ist, dass die Turnier-Orga in der Regel faul ist und einfach den Standard nimmt.
      50pt sind ja jetzt auch schon Steamroller-Konform (stehen vorne drin).
      Aber sie sind halt nicht Standard-Steamroller, weswegen sie nicht so häufig gemacht werden.
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      Simple rules do not make for a simple game. Simple minds make for a simple game.


      WM/H Battlereporter ID: 3468-4601